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Beruf & Karriere Bewerbung Zukunft

Die neuen Soft Skills

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Soft Skills sind wichtiger als Hard Skills

Soft Skills werden immer wichtiger. Doch was bedeutet das eigentlich und was müssen Arbeitnehmer*innen von heute können? Warum spielen die Fähigkeiten immer mehr eine Rolle und wieso sollte man sie auch in Bewerbungen hervorheben?

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Hard Skills, wie einen Schulabschluss oder ein Studium, sind nachweisbar. Soft Skills hingegen sind abhängig von der Persönlichkeit. Es sind Eigenschaften, die erst die Persönlichkeit ausmachen. Wie jemand interagiert, wie gut die Auffassungsgabe ist oder das Sozialverhalten. Letzteres wird zunehmend wichtiger, denn das Verständnis für den zwischenmenschlichen Umgang spielen zunehmend eine große Rolle. Unterteilen kann man die Soft Skills in drei Arten: Methodische Kompetenzen, Soziale Kompetenzen und Personale Kompetenzen.

Drei Mal Soft Skills bitte

Die methodische Kompetenz zeigt, wie problem- und lösungsorientiert jemand arbeitet. Wie geht die Person vor, um vielleicht auch unter Stress nicht den Überblick zu verlieren? Beziehungsweise wie ist sie organisiert? Es zählen hierzu selbstständiges Arbeiten, strukturierte Arbeitsweise und komplexes Denken, aber auf analytische Fähigkeiten und Organisationstalent.

Bei dem Soft Skill soziale Kompetenz geht es vor allem um Punkte wie Empathie, Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit. Kann sich jemand gut an neue Situationen anpassen und im Team auch andere begeistern? Und dabei selbst Kritik vertragen?

Bei der personalen Kompetenz spielt ebenfalls die Anpassungsfähigkeit eine Rolle, aber auch die Zuverlässigkeit und Durchsetzungsvermögen. Man sollte sich sehr bewusst sein, was man möchte und wo Handlungsbedarf besteht.

Warum sind Soft Skills so wichtig?

Die Fähigkeiten und Kompetenzen jeder einzelnen Person unterscheiden sich. Manche laufen zu Höchstleistungen auf, wenn sie selbstständig und alleine arbeiten, manche entfalten ihr gesamtes Know-How erst im Team. Die unterschiedlichen Ausprägungen der Charaktere bedeuten großes Potenzial. Wer die Soft Skills seiner Mitarbeiter:innen fördert, die Stärken jedes Einzelnen hervor hebt, der sichert sich einzigartige Kompetenzen im Unternehmen.

Weiterbildungen können dies unterstützen. Denn: Soft Skills tragen maßgeblich dazu bei, dass das Unternehmen erfolgreich ist. Und wer seine Soft Skills weiterentwickelt, wird ein wichtiger und oft langfristiger Mitarbeiter:in.

Soft Skills in der digitalen Welt

Wer im Online Bereich arbeitet, sieht sich immer mehr mit schneller werdenden Veränderungen konfrontiert. Eine Studie aus 2017 von LinkedIn besagt, dass Soft Skills in den nächsten Jahren mehr an Bedeutung gewinnen werden. Genau dann benötigt man vor allem eins: Anpassungsfähigkeit.

Wer sich in neue Situationen schnell einfindet, mit neuen Gegebenheiten schnell arbeiten kann, den wirft eine Veränderung nicht gleich aus der Bahn. Ob neue Funktionen auf Social Media, neue Tools im Email-Marketing oder im Word Wide Web. Wer sich anpassen kann, ist gefragt. Um viele neue Technologien zu verstehen, bedarf es einer hohen Lernbereitschaft.

Hier sind Eigeninitiative und selbstständige Arbeitsweise gefragt. Man mag neue Trends und beschäftigt sich vielleicht auch privat mit Neuerungen. Das kann ein Vorteil sein, um in der digitalen Welt nichts zu verpassen. Und grade weil vieles immer digitaler wird, gehen zwischenmenschliche Kontakte oft verloren.

Wer hier als Soft Skill Kommunikationsstärke besitzt, schafft die Übersetzung der digitalen Sprache in die analoge Welt und zurück. Neue Entwicklungen und Ansprüche innerhalb des Teams oder gegenüber Kund*innen verständlich zu machen und digitale Trends umzusetzen. Wer heute mithalten möchte im digitalen Bereich, der hat Soft Skills, die auch übergreifend sind. Man hat nicht nur eine Lernbereitschaft für ein Thema, sondern kennt sich mit unterschiedlichsten digitalen Themen aus.

Fachwissen reicht nicht

Heute reicht es nicht mehr, nur Fachwissen zu besitzen. Die größte Expertise sagt nichts darüber aus, ob man auch gut mit Veränderungen umgehen kann oder aber lernbereit ist. Und es sagt nichts darüber aus, ob man soziale Kompetenzen besitzt, die unabdinglich sind, wenn man in Teams arbeitet. Die Fähigkeiten stehen mittlerweile mehr im Fokus bei der Bewerbung, als das eigentliche Fachwissen. Wer seine Soft Skills stärkt, wird auf dem Arbeitsmarkt sehr gute Chancen haben.

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